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Fragen & Antworten

Rund um meine Kandidatur

Erlenbach, 22. September 2026

Im Zusammenhang mit der Ersatzwahl eines vollamtlichen Mitglieds (100%) des Bezirksgerichts Meilen vom 27. September 2026 hat die mediale Berichterstattung viele Fragen zum Nominationsverfahren aufgeworfen. Zudem sind öffentlich verschiedene Darstellungen verbreitet worden, welche nicht unkommentiert bleiben können. Aus diesen Gründen äussere ich mich im Sinne der Klärung dazu, möchte aber betonen, dass für mich im vorliegenden Wahlkampf nicht die Diskussion darüber im Vordergrund steht, sondern die berufliche Erfahrung und Qualifikation, welche die Kandidaturen für das Richteramt mitbringen. Seit vielen Jahren bin ich sowohl mit der richterlichen wie auch der anwaltlichen Praxis vertraut. Meine Laufbahn begann 2006 am Bezirksgericht Meilen, wo ich als Auditor und juristischer Sekretär tätig war. Danach wirkte ich als Gerichtsschreiber am Handelsgericht des Kantons Zürich. Ab 2012 stand ich mehreren Zürcher Bezirksgerichten, einschliesslich des Bezirksgerichts Meilen, als nebenamtlicher Ersatzrichter zur Verfügung. Ich kenne den Gerichtsalltag damit aus eigener richterlicher Tätigkeit. Als Rechtsanwalt und Partner einer Zürcher Anwaltskanzlei führe ich seit vielen Jahren in einem breiten Spektrum von Rechtsgebieten Gerichtsverfahren, darunter auch private Schiedsverfahren. Damit kenne ich die Gerichtspraxis nicht nur aus der Optik eines Gerichts, sondern auch aus der Perspektive der Anwälte und der Parteien. Zudem bin ich Fachanwalt SAV Bau- und Immobilienrecht und verfüge über einen LL.M. (Master of Laws) der University of California, Los Angeles. Diese Kombination aus richterlicher Erfahrung, langjähriger forensischer Praxis und unternehmerischer Tätigkeit in der Privatwirtschaft bringe ich gerne in das Amt des Bezirksrichters ein.